A24: Florentiner „Ringergruppe“ Gipsabguss nach einer römischen Marmorstatue in den Uffizien von Florenz (Inv. 216) Das griechische Original stammt aus dem 3. Jh. v. Chr. Finanziert aus Mitteln des Vereins zur Förderung des Historisches Instituts und des Antikensaals an der Universität Mannheim e.V. und der Spende von Professor Hiram Kümper, Mannheim
Entgegen der üblichen Bezeichnung dieser Statuengruppe handelt es sich nicht um Ringer, denn in der Antike fand der Ringkampf nicht am Boden statt. Dargestellt ist vielmehr das Pankration, wörtlich „Allkampf“. Bei dieser Disziplin waren Schläge, Tritte und Griffe erlaubt, lediglich Beißen sowie Angriffe auf die Augen waren untersagt. Sportliche Wettkämpfe genossen im antiken Griechenland große Beliebtheit, was auch an der großen Zahl von Athletenstatuen ablesbar ist. Viele von diesen zeigen den Sieger nach dem Wettkampf, hier hingegen wird der Betrachter Augenzeuge der sportlichen Aktion.